WIR ÜBER UNS

Die Spielbühne Freital wurde im September 1973 von Hannelore Umlauft und Moutlak Osman als „Zentrales Laientheater Freital“ gegründet.

Seit der Gründung hat die Spielbühne ca. 90 Inszenierungen hervorgebracht. Das Spektrum reicht von Märchen über z.B. Klassik, Commedia dell'Arte und Commédie Française bis hin zu modernen Stücken verschiedener Stile und literarischen Collagen und Programmen.

Seit 1998 ist die Spielbühne in einer eigenen Spielstätte auf der Dresdner Straße 166 beheimatet. Damals wurde die Bühne mit dem Stück „Die wundersame Schustersfrau“, der ersten Regiearbeit von Hannelore Umlauft, eingeweiht.

Mit dem neuen Domizil wurde die kulturelle Vielfalt in Freital größer. Seitdem zeigt die Spielbühne pro Jahr ca. 50 Vorstellungen vor bis zu 80 Zuschauern.

Mario Jäkel (l.) und Christoph Fleischer in „Der Diener zweier Herren” (Regie: Ulrich Schwarz, 2008)

Immer wieder konnten Regisseure aus dem professionellen Theater verpflichtet werden, u. a. Mario Grünewald , Gisela Donath, Thomas Stecher, Ulrich Schwarz, Jost Kittel und René Rothe, um nur einige zu nennen. Natürlich bringt die Spielbühne Freital aber auch immer Arbeiten in Eigenregie hervor.

„Der Wolf und die sieben Geißlein” (Regie: Hannelore Umlauft, 2008)

DARSTELLER

Aus- und Weiterbildung der Mitglieder und Förderung der Jungdarsteller

Von derzeit 40 aktiven Mitgliedern sind ca. die Hälfte Kinder und Jugendliche, die mit Märchen und interessanten Jugendstücken einen großen Beitrag zum Spielgeschehen leisten.
Mit unserer „Theaterspatzen-Gruppe“ werden bereits Kinder im Kindergartenalter an das Theater herangeführt und begeistern das Publikum mit großer Spielfreude.

Das Theaterspielen macht jede Menge Spaß, es fördert jedoch auch die Sprach-, Ausdrucks- und Teamfähigkeit. Darüber hinaus werden vor allem Jugendliche an die verschiedensten Formen der Theaterliteratur herangeführt. Für einige aus unseren Reihen ist daraus mehr geworden. Sie haben in der Spielbühne erste Erfahrungen für ihren späteren Beruf gesammelt, wie z.B. Uwe Steimle und Frank Auerbach, um nur zwei zu nennen.

Siegfried Seifert (l.) und Jörg Köllner in „Künstlerpech” (Regie: Mario Grünewald, 2003)

KULTURPLATTFORM
auch für andere!

Die Spielbühne bietet jedoch noch anderen Plattformen Platz, so z. B. der monatlichen „Open mic nite“, eine offene Bühne, wo jeder, der Lust, Laune und Mut hat, sich künstlerisch ausprobieren kann. Für viele junge und jung gebliebene ist der erste Dienstag im Monat eine feste Größe in ihrem Kalender.

In den letzten Jahren ist eine enge Zusammenarbeit mit Spätaussiedlern gewachsen. Ein Höhepunkt war die Inszenierung des Stückes „Hass im Herzen“ (LOS-Projekt zwischen Spielbühne Freital und BIOTEC Dr. Schwarz, Regie: Mario Grünewald).
Die Spätaussiedler unterstützen uns auch bei der Herstellung von Kostümen.

Im Laufe der 12 Jahre in unserer Spielstätte bei „Benn“ sind die Freitaler und die Umgebung immer stärker auf uns aufmerksam geworden. Unser Spielplan spricht immer mehr Besucher an und wir produzieren seitdem fast jedes Jahr vier neue Inszenierungen.

„P15 - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo” (Regie: Gisela Donath, 1994)

„Das Hemd des Glücklichen” (Regie: Thomas Stecher, 1995)

„Hass im Herzen” (Regie: Mario Grünewald, 2007)

UNTERWEGS

Unser Verein präsentiert sich aber nicht nur in der eigenen Spielstätte, sondern wir sind sachsenweit unterwegs, so z. B. in Dippoldiswalde, Tharandt, KO Hartha, Olbernhau, Großenhain, Lauenstein, Dresden und nicht zu vergessen unsere „Moosmännlein-Sagen-Tournee” durch das Erzgebirge. Schon jetzt freuen wir uns auf Auftritte im Schlosshof Freital-Burgk und dem neu entstehenden Saal.

Andrea Kempe, Paul Voigt, Kerstin Hofmann und Anne-Konstanze Lahr (v.l.) in „Extremities” (Regie: René Rothe, 2009)